ABO+2018-12-14 10:08

Das Kantonsspital will hoch hinaus

Wachstum Ab 2019 tritt das Kantonsspital Winterthur als eigene Bauherrin auf und skizziert im revidierten Richtplan bereits, wie es sich in dreissig Jahren sieht: An Ort und Stelle, aber grösser, dichter und mit neuem Hochhaus. Ein Überblick.

Das neue Bettenhaus Didymos ist in gut zwei Jahren bezugsbereit. Zu Ende gebaut ist das Kantonsspital damit noch längst nicht. Wo heute entlang der Lindstrasse Pavillons sind, könnte bis 2050 ein Hochhaus stehen.

Das neue Bettenhaus Didymos ist in gut zwei Jahren bezugsbereit. Zu Ende gebaut ist das Kantonsspital damit noch längst nicht. Wo heute entlang der Lindstrasse Pavillons sind, könnte bis 2050 ein Hochhaus stehen.

(Bild: Marc Dahinden)

  • Till Hirsekorn

Seit fast zwei Jahren blicken die Patientinnen und Patienten des Kantonsspitals Winterthur (KSW) von ihren Betten aus auf eine der spektakulärsten Baustellen der Stadt. Im Frühling 2021 wird das neue 10-stöckige Bettenhaus «Didymos» eingeweiht, und ab Herbst auch schon das alte Hochhaus abgerissen, das es dann nicht mehr braucht. Und dann? Ist das KSW gebaut und gerüstet für die nächsten dreissig Jahre? Mitnichten, wie die Ausbaupläne zeigen, welche die Spitalleitung in den kantonalen Richtplan eintragen lassen will. In ihrem «Masterplan 2030+» blickt die Spitalleitung im Norden hinüber aufs Haldengut-Areal und im Süden auf den Lindspitz in der Gleisspange.

Der Landbote